Rund um die Uhr
Das Uhrmacher-Handwerk-Museum in Vöcklamarkt
Es ist das erste Uhrmacher-Handwerksmuseum in Oberösterreich und ermöglicht sowohl Laien als auch mit dem historischen Handwerk Vertrauten Einblicke in die Kunst und Entwicklung der Technik auf dem Gebiet mechanischer Uhren.

Das Uhrmacher-Handwerk verkörpert eine faszinierende Symbiose aus
Präzision,
Funktionalität,
ästhetischem Design
und Kulturgeschichte.
Uhrenmuseum / Uhrmachermuseum / ...

Das Museum beherbergt neben einer Uhrensammlung und dem Arbeitstisch einer Uhrmacher-Werkstatt auch Informationen über die Ausbildung zum Uhrmacher sowie Exponate, die Konstruktion und technische Entwicklung von Uhrwerken illustrieren.
Von der Turmuhr zur Quarzuhr
Ehemaliges Uhrwerk der Turmuhr aus der Pfarrkirche Vöcklamarkt , aus dem Jahr 1777, von Johannes Bentele, einem Hof- und bürgerlichen Großuhrenmacher in Salzburg.
Treffpunkt Uhrmachermuseum

In liebevoll restaurierten Räumlichkeiten werden der Arbeitstisch des örtlichen Uhrmachers und eine Sammlung von historischen Wand-, Tisch-, Küchen-, Turm-, Armband- und Taschenuhren aus verschiedenen Epochen präsentiert, die sowohl technische Raffinesse als auch kunsthandwerkliches Können veranschaulichen.

Christoph Weigel „Der Uhrmacher“, Kupferstich um 1700, fotografiert beim Uhrmachermeister.
„Laßt uns die güldne Stunde kauffen,
weil noch des Lebens Uhrwerck geht,
eh die Gewigter schnell ablaufen und
der bezirckte Zeiger steht,
dann an dem letzten Blick der Zeit
hängt Wol und Weh der Ewigkeit.“
Uhrmacherwerkstatt im 16. Jh.
Bei einer Führung im Uhrenmuseum wird auch auf die historische und kulturelle Bedeutung des Uhrmacherhandwerks eingegangen.
Abb.:“Horologia Ferrea“ (Das Uhrmacherhandwerk), Blatt 5 der Folge „Nova Reperta“ aus dem Jahr 1591, Kupferstich aus der Sammlung des Bayrischen Nationalmuseums.
Uhrmacherwerkstatt im 20.Jh.
Uhren-interessierte Besucherinnen und Besucher erleben rund um den Werkstatttisch eines Uhrmachers die filigranen Mechanismen von Zeitmessern und bekommen eine Vorstellung von dem Maß an Geduld, Geschicklichkeit und Konzentration, die Feinmechanik und Mikrotechnik bei der Arbeit an Uhren erfordern.

Uhrmachermeister und Museumsgründer Eduard Gruber demonstriert die Verwendung des „Zapfenrollierstuhls“. Er dient der Veredlung der Zapfen von Zahnrädern und Trieben um die Ganggenauigkeit zu justieren.
Exponate und Informationen
In den Vitrinen des Uhrenmuseums ist die Entwicklung von Uhrwerken und -systemen vergangener Jahrhunderte ausgestellt. Sie erhalten außerdem Einblick in die Schritte, die innerhalb der Uhrmacher-Ausbildung von der Lehre bis zum Meisterbrief zu absolvieren sind.
Fachkundige Mitglieder des Museumsvereins führen Sie bei Bedarf durch die Räumlichkeiten und die jahrhundertealte Tradition des Kunst-Handwerks der Uhrmacherei.
Das Uhrenmuseum versteht sich nicht nur als Ausstellungsort, sondern auch als Treffpunkt zum Austausch über Themen rund um antike Uhren sowie als Veranstaltungsort für Kultur-Events.
