Rund um die Uhr
Uhrmacher-Handwerk-Museum Vöcklamarkt
Das Handwerk der Uhrmacherei verkörpert eine faszinierende Symbiose aus
Präzision,
Funktionalität,
ästhetischem Design
und Kulturgeschichte.
Uhrenmuseum . Uhrmachermuseum
Mit großer Leidenschaft für sein Handwerk gründete der Uhrmachermeister Eduard Gruber in Vöcklamarkt vor etwas mehr als zwei Jahrzehnten ein Museum, das die jahrhundertealte Tradition der Uhrmacherei lebendig macht.
Von der Turmuhr zur Quarzuhr
Im Museum sind verschiedenen Arten von Groß-und Kleinuhren, antike Uhrwerke, Bestandteile von Uhren, Bücher und Werkzeug ausgestellt. Letzteres kann u.U. auch angefasst und bedient werden.
Die Wiederinbetriebnahme der Turmuhr aus der Pfarrkirche Vöcklamarkt wurde nach der Restaurierung von einem Team des ORF aufgenommen am 4.2.26 gesendet und kann unter diesem > > LINK noch einen Monat lang abgerufen werden.
Ehemaliges Uhrwerk der Turmuhr aus der Pfarrkirche Vöcklamarkt , aus dem Jahr 1717, von Johannes Bentele, einem Hof- und bürgerlichen Großuhrenmacher in Salzburg.
Treffpunkt Uhrmacherwerkstatt
In liebevoll restaurierten Räumlichkeiten wird eine Sammlung historischer Wand-, Tisch-, Küchen-, Turm-, Armband- und Taschenuhren u.v.m. aus verschiedenen Epochen präsentiert, die sowohl technische Raffinesse als auch kunsthandwerkliches Können veranschaulichen.
Das Uhrenmuseum versteht sich nicht nur als Ausstellungsort, sondern auch als Treffpunkt zum Austausch über Themen rund um antike Uhren sowie als Veranstaltungsraum für Kultur-Events.
Uhrmacherwerkstatt im 16. Jh.
Bei einer Führung wird auch auf die historische und kulturelle Bedeutung des Uhrmacherhandwerks eingegangen.
Abb.:“Horologia Ferrea“ (Das Uhrmacherhandwerk), Blatt 5 der Folge „Nova Reperta“ aus dem Jahr 1591, Kupferstich aus der Sammlung des Bayrischen Nationalmuseums.
Uhrmacherwerkstatt im 20. Jh.
Uhren-interessierte Besucherinnen und Besucher erleben rund um den Werkstatttisch eines Uhrmachers die filigranen Mechanismen von Zeitmessern und bekommen eine Vorstellung von dem Maß an Geduld, Geschicklichkeit und Konzentration, die Feinmechanik und Mikrotechnik bei der Arbeit an Uhren erfordern.
Uhrmachermeister und Museumsgründer Eduard Gruber demonstriert die Verwendung des „Zapfenrollierstuhls“. Er dient der Veredlung der Zapfen von Zahnrädern und Trieben um die Ganggenauigkeit zu justieren.
Exponate und Information
In den Vitrinen und Schaukästen des Uhrenmuseums können Sie sich über die Entwicklung von Uhrwerken vergangener Jahrhunderte informieren und erhalten einen Einblick in die Schritte, die innerhalb der Uhrmacher-Ausbildung von der Lehre bis zum Meisterbrief zu absolvieren sind.
Fachkundige Mitglieder des Museumsvereins führen Sie bei Bedarf durch die Räumlichkeiten und die jahrhundertealte Tradition des Kunst-Handwerks der Uhrmacherei.
