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"Die Bahn, die alles veränderte"
Der enorme Einfluss der Kaiserin-Elisabeth-Bahn auf die Gemeinden
Die Ausstellung beleuchtet wie gravierend die Kaiserin-Elisabeth-Bahn bzw. der Bau der Weststrecke ab 1860 Arbeitswelt, Alltag und Zusammenleben verändert hat:
Die neue Bahnverbindung brachte eine neue Art von Mobilität und damit viele neue Möglichkeiten und Chancen.
Händler und Gewerbetreibende erreichten größere Märkte. Sie konnten Ihre Waren schneller transportieren und neue Kundschaft erreichen. Manches Handwerk und Gewerbe verschwand, neue Geschäfte und Betriebe entstanden.
Der Preis des Fortschritts

Der Fortschritt hatte aber auch seine Schattenseiten.
Die Bahn schuf nicht nur neue Gewinner sondern auch einige Verlierer. Traditionelle Erwerbsformen gerieten unter Druck, weil industriell gefertigte Waren schneller, billiger und in größeren Mengen in die Region gelangen konnten.
Preise und Absatzmöglichkeiten wurden zunehmend von den größeren Märkten bestimmt, die für heimische Gewerbe zu großen Konkurrenten wurden.
Besonders deutlich zeigt sich das am Beispiel der Leinweberbetriebe: um 1853 gab es in Vöcklamarkt noch rund 18 Leinwebereien, 1903 nur mehr zwei. Auch andere ältere Erwerbszweige wie Färber, Seifensieder, Flößer oder Fuhrwerke verschwanden.
Erweiterung zum Attersee
Die Fahrt von Wien nach Salzburg dauerte anfangs neun Stunden – für damalige Verhältnisse ein gewaltiger Fortschritt.
1913 wurde eine neue Bahnverbindung zwischen Vöcklamarkt und Attersee eröffnet. Urlauber und Ausflügler stiegen – und steigen heute nach wie vor – in Vöcklamarkt in die elektrische Schmalspurbahn um und konnten die Fahrt zum Attersee komfortabel fortsetzen. Dies führte zu einem Aufschwung des Tourismus im gesamten Attergau.
Samstag 9:00 - 17:00 Uhr; wochentags nach telefonischer Vereinbarung +43 664 / 1658312

DAUERAUSSTELLUNGEN
Aktuelle AKTIVITÄTEN / SONDERAUSSTELLUNGEN / TERMINE
Das Museum organisiert regelmäßig Ausstellungen, Aktionstage und Veranstaltungen zu unterschiedlichen historischen Themen und zeigt diverse Neuerwerbungen, Umgestaltungen des Museums und Restaurierungsprojekte in eigens darüber gestalteten Präsentationen.
2026 ORF – Beitrag Kirchturmuhrwerk
Ein Team des ORF Oberösterreich kommt ins Museum, um das restaurierte und lauffähige Turmuhrwerk aus 1777 aufzunehmen. Der Beitrag gibt Einblicke in das Handwerk der Zeitmessung einer Großuhr und beeindruckt durch das faszinierende Zusammenspiel von Räderwerk und Schlagwerk.
2025 Kathrein-Kirtag „Tag der offenen Tür“

Am „TAG DER OFFENEN TÜR“ werden nostalgie-, technik-, geschichts- und uhreninteressierte Gäste von unserem engagierten Team durch die einzelnen Ausstellungsbereiche und das Uhrenmuseum geführt.
2025 Frankenburger Ortsbildmesse

Das Uhrenmuseum ist mit einem Infostand auf der Frankenburger Ortsbildmesse vertreten. Dort informieren sich Gäste über das Museum und können sich mit unserem Team über antike Uhren austauschen.
2023 Modellbau-Sonderausstellung
Präsentation der von Alois Aigenstuhler eigenhändig gebauten Dampfmaschinen-Modelle: die Modellbauausstellung präsentiert u.a. ein beeindruckendes Miniatursägewerk in Vollfunktion und das Modell der Dampflok der Salzburg-Bad Ischler – Bahn und weitere kleinere Modellbauten.
2023 Mühlen und Sägewerke im Raum Vöcklamarkt

Sonderausstellung mit Fotografien über ehemalige – und teilweise in Betrieb befindliche – Mühlen und Sägewerke in Vöcklamarkt: Trenau- & Ragernmühle in Mösendorf, Pichlermühle an der Fornacherstraße,
Spielbergmühle an der Frankenburgerstraße, Blaslmühle in Hausham
2023 Erweiterung des Uhrenmuseums

2019 Hausmusik-Konzert im Museum

Die Vöcklamarkter Familie Husch pflegt die Hausmusik und gibt ein Konzert im Museum.
2013 Nostalgiefahrt zum Attersee

am 14. Jänner zum Jubiläum von „100 Jahre Stern & Hafferl Lokalbahn“, einer elektrischen Bahn, die zwischen Vöcklamarkt und Attersee verkehrt – Sonderfahrt in historischen Kostümen organisiert vom Museumsverein.

